Muss auf jeder Ad ein KI-Label?
Die EASA hat am 22. Oktober einen Guide rausgehauen: Nicht jede KI-Ad braucht ein Label. Drei Fragen entscheiden. Und ein Label rettet keine irreführende Anzeige.

Tim

Muss wirklich jede KI-Ad ein „AI“-Schild tragen? Die European Advertising Standards Alliance sagt: Nein.
Am 22. Oktober 2026 hat die EASA einen unverbindlichen Guide veröffentlicht. Kernaussage in einem Satz: Label nur, wenn die Kennzeichnung dem Kunden wirklich etwas bringt – nicht bei jedem kleinen KI-Touch.
Die drei Fragen
Die EASA schaut auf drei Dinge:
- Wie stark war die KI im Spiel?
- Wirkt das Ergebnis echt?
- Ist das für den Kaufentscheid relevant?
Je höher alle drei, desto eher Label. Wenig KI, klar fiktiv oder egal für den Kunden? Dann oft keines.
Was das Label nicht rettet
Irreführend bleibt irreführend. Auch mit „AI“-Sticker. Das Label ersetzt keine ehrliche Werbung.
Was du konkret tun solltest
- Deine KI-Creatives nach den drei Fragen sortieren.
- Wo Label nötig: klar, sofort sichtbar, nah an der Ad.
- Meta-Auto-Varianten mitdenken: Die entstehen oft nach dem Livegang.
Was wir bei ADGENTIC prüfen
Bei Dutzenden KI-Varianten checkt das niemand per Hand. Wir prüfen vor dem Livegang und die Varianten, die Meta danach selbst baut. Attribution für KI-Traffic bauen wir gerade parallel – bald mehr.
Weniger Labels. Mehr Sinn. Und Ads, die auch ohne Schild halten.
Quellen: EASA, 22.10.2026 (easa-alliance.org), Lewis Silkin (lewissilkin.com)
